Initiative

Initiative zur Aufklärung über einen verantwortlichen Umgang mit digitalen Medien und Technologien

Die Initiative
  • sensibilisiert, informiert, gibt Orientierung zu aktuellen Themen und stellt Kontakte zur Verfügung
  • versteht sich als Infoportal, das einen Überblick über mögliche Gefahren digitaler Medien gibt
  • nutzt das Wissen und die Erfahrungen von Experten
  • fungiert als Netzwerk der verschiedenen Partner, Kontakte und Angebote

Ziel der Initiative ist es, die negativen Begleiterscheinungen digitaler Medien und Techniken aufzuzeigen und Maßnahmen zu empfehlen, um Gefahren entweder ganz zu vermeiden oder ihnen adäquat begegnen zu können.

Themenbereiche der Initiative
  • Kommunikationsstress und Suchtgefahren
  • Leichtsinn und Datenschutz im Netz
  • Mobbing und Gewalt im Netz
  • Jugendgefährdung durch das Netz
  • Gesundheitliche Risiken durch Elektrosmog

Neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), wie digitale Bildschirm-Medien in Form von Smartphones, Tablets, Notebooks usw., spielen eine wachsende Bedeutung bei Kindern und Jugendlichen: Sie schaffen neue Gruppen- und Erlebnisstrukturen, ermöglichen die Vernetzung mit Freunden und bieten eine breite Palette von Nutzungsformen. Jedoch werden Kinder und Jugendliche auch zunehmend mit Problemen konfrontiert, die sie überfordern.

Viele Beobachtungen und Studien zeigen, dass eine vorbehaltlose Medienakzeptanz verbunden mit einer Mediennutzung, die nicht gestaltet und begrenzt ist, mit erheblichen Verhaltens- und Gesundheitsrisiken unserer Kinder und Jugendlichen verbunden ist. Das gegenwärtige Grundproblem ist die verfrühte, unkontrollierte Mediennutzung und die daraus resultierende mangelhafte Ausbildung notwendiger Basisfähigkeiten, die der verantwortliche Umgang mit digitalen Bildschirm-Medien voraussetzt, bei unbedachter Nutzung aber nicht entwickelt und geübt werden können, sondern tendenziell eher verlorengehen.

Grundanliegen der Initiative ist es, dass Kinder und Jugendliche einen kompetenten und selbstbestimmten Umgang mit allen Medien lernen. Dazu müssen Erziehung und Schule Hilfestellungen geben, die negativen Begleiterscheinungen digitaler Medien und Technik aufzeigen, um Gefahren entweder ganz zu vermeiden oder ihnen adäquat begegnen zu können. Im Kern der Auseinandersetzung stehen für die Initiative die psychosozialen Aspekte, das Suchtpotential, Konsumismus, Schutz der Privatsphäre und die Gesundheitsbeeinträchtigung durch die Dauerbestrahlung mit Mobilfunkanwendungen. Dabei versucht die Initiative, einen pädagogischen Standpunkt zu kennzeichnen, der eine geeignete Balance zwischen berechtigten Bedürfnissen und sinnvollen Einschränkungen darstellt, die zur Vorsorge und Abwendung vor Gefahren erforderlich sind.

Mehr
Medienratgeber
Kinder und Jugendliche

Aufwachsen in der vernetzten Welt

Erst wenn das Kind seine zentralen Entwicklungsaufgaben in den verschiedenen Lebensabschnitten gut bewältigt hat, kann es die Fähigkeit zu einem kompetenten und sinnvollen Medienumgang entwickeln. Der Medien-Ratgeber der Initiative soll eine Hilfestellung sein, für Eltern und alle, die mit Kindern zu tun haben.

Er erscheint im ersten Quartal 2017.

Literatur
empfehlungen

Literaturempfehlungen von diagnose media zu den Themen rund um digitale Medien

Von uns ausgewählte Literatur finden Sie in der Liste. Sollten Sie auf der Suche sein nach bestimmten Themengebieten, zögern Sie nicht uns anzuschreiben. Wir helfen gerne weiter. Weitere Empfehlungen folgen in Kürze.

Literaturliste Herunterladen
Referenten
und Experten

Referentinnen und Referenten, die Vorträge über die Chancen und Risiken digitaler Medien halten

Smartphones, Tablet - PCs und digitale Spiele dringen mit Macht in KiTas und Schulen ein, oft bestimmen sie das Familienleben. Von der Digitalisierung versprechen sich viele die Lösung von Erziehungs- und Lernproblemen, doch zunehmend wird deutlich: sie verursacht auch Probleme. Eltern und Lehrer suchen Rat, wie sie mit der Smartphone- und Tabletnutzung ihrer Kinder umgehen sollen. Ab wann soll mein Kind ein Smartphone bekommen? Gibt es einen Weg zur Medienmündigkeit, der nicht in der Mediensucht endet? Wie sieht der richtige Einsatz im Unterricht aus? Was ist dran an den Warnungen vor Strahlungsrisiken?

"Smartphones beeinträchtigen die Gehirnentwicklung, die Aufmerksamkeit, das Lernen und damit die Bildungskarriere (...) Unter dieser Perspektive kommt den negativen Auswirkungen des Smartphones auf die Entwicklung sozialer Fähigkeiten – von Empathie über Autonomie bis zur Demokratie – eine ganz besondere Bedeutung zu, auf die gerade in jüngster Zeit mit zunehmender Dringlichkeit hingewiesen wird. Es ist schade, dass sich die vielen „Experten“ bislang mehr oder weniger weigern, die Gefahren digitaler Medien mit Hilfe dessen, was wir aus der Gehirnforschung wissen, zu untermauern."
Prof. Manfred Spitzer

Referentenliste Herunterladen
Veranstaltungen

14. Oktober 2016 – Mannheim – Vorträge & Workshop
Medientag an der freien Waldorfschule Mannheim

»Medienbildung als Schlüsselqualifikation« ? – Spannungsfeld zwischen verbindlicher Medienbildung und entwicklungsgerechter Medienmündigkeit. Am 01. August 2016 trat in Baden-Württemberg ein neuer Bildungsplan in Kraft. Eine der Leitperspektiven des Bildungsplanes stellt die Medienbildung dar.

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22. Oktober 2016 – Offenburg – Tagung
futuriii

Digitaltechnik zwischen Freiheitsversprechen und Totalüberwachung Hochschule Offenburg www.bildung-wissen.eu

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28. Oktober 2016 – Rosenheim – Tagung
WLAN, Mobilfunk, Medienkompetenz – Risikoarme Nutzung der digitalen Medien

KommunikationsCenter der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erforderlich: info@sparkassenstiftung-zukunft.de

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Weiterführende
Informationen

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf ausgewählten Internetseiten

Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen in Deutschland

Der Verein Media Protect e.V. – Ausbildung von Multiplikatoren
www.medienratgeber-fuer-eltern.de
Insbesondere:
www.medienratgeber-fuer-eltern.de/mediencoach.html

NAKOS – Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen
www.nakos.de

Gut hinsehen und hinhören – Ratgeber für Eltern:
www.bzga.de/botmed_20281000.html

Weitere Broschüren speziell zu Handy, Internet, Chatten, Social Networking finden sich unter:
www.jugendschutz.net
www.schau-hin.info

Zu den Auswirkungen von Funkstrahlung durch Handy, WLAN & Co. siehe:
www.diagnose-funk.org

Weiterführende Literaturhinweise und aktuelle Links unter:
www.medienratgeber-fuer-eltern.de

Links zur Medienkompetenz

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
www.bzga.de/botmed_20282000.html

Materialien-Ratgeber-Flyer von klicksafe (EU-Initiative)
(umfangreiches Materialangebot!)
www.klicksafe.de/materialien

www.saferinternet.at

Kooperationsprojekt des Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) und der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V. Alles zu den Themenbereichen Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und Urheberrechte, sowie – ganz neu – unser Themenspecial Konflikte in sozialen Netzwerken.
http://institut-medienpaedagogik.de/webhelm/webhelm

Das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis wurde 1949 gegründet und befasst sich seither in Forschung und pädagogischer Praxis mit dem Medienumgang der heranwachsenden Generation. Ein Spezifikum des JFF ist die Verknüpfung von Forschung und Praxis: Die Ergebnisse der Forschung sind Grundlage für pädagogische Modelle in der Erziehungs-, Bildungs- und Kulturarbeit mit Kindern und Jugendlichen.
www.jff.de/jff

Das Deutsche Jugend Institut in München besteht 50 Jahre. Es betreibt Bildungsforschung und berichtet über Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche.
www.dji.de

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